Steuereffekte von PV-Anlagen

Wir von radotronic dürfen keine steuerliche Beratung durchführen - dafür gibt es bekanntlicherweise Steuerberater. Deswegen sind die hier abgedruckten Hinweise unverbindlich und ohne Gewähr. Sie werden bundesweit vielfach so angewendet und dienen somit als Anregung.

Umsatzsteuer

Eine 'Volleinspeisung' des Solarstroms in das öffentliche Netz gilt gemäß Umsatzsteuerrecht als unternehmerische Tätigkeit. Somit besteht für jeden Betreiber einer PV-Anlage die Möglichkeit einer Rückerstattung der Umsatzsteuer.

Eine Abgabe der USt-Voranmeldung oder der USt-Jahreserklärung ist nötig, der Energieversorger muss über die gewerbliche Stromlieferung informiert werden.

Einkommenssteuer

Einkommenssteuerrechtlich relevant ist der Betrieb einer PV-Anlage, sobald in der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ein Überschuß (=Totalgewinn) erzielt wird. Der jährliche steuerliche Gewinn wird prinzipiell wie folgt ermittelt:
Stromerlös - Abschreibung - Zinsen - sonstige Kosten

Abschreibung (afa)

bei vorgeschriebener Nutzungsdauer (ND) von 20 Jahren

- lineare Afa: 5 %
- degressive Afa: 15 % (=max. 3-fache lineare Afa)

Gewerbesteuer

ab steuerlichem Gewinn von über 24.542,- Euro pro Jahr